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CONTAINERPARK

Region

Seecontainer für Käufer in Südamerika

Container ab europäischen Depots in südamerikanische Häfen – am häufigsten gefragt sind Kühlcontainer und Spezialausrüstung.

  • Neu & gebraucht
  • Einzelstücke & Posten
  • Benannter Bestimmungshafen
  • Preis frei Lieferadresse
Mehrfach gestapelte Seecontainer verschiedener Reedereien auf einem Containerterminal

Anfragen aus Südamerika betreffen stärker als in jeder anderen Region temperaturgeführte und spezielle Ausrüstung – ein Spiegel der Agrarexporte an Atlantik- und Pazifikküste. Kühlcontainer, Isoliercontainer und Flat Racks machen hier einen größeren Teil der Nachfrage aus als einfache Standardcontainer.

Kaufmännisch gilt dieselbe Struktur wie bei jeder Überseelieferung: kalkuliert nach Incoterms bis zu einem benannten Hafen, und die Kosten am Zielort liegen klar beim Käufer, sofern sie nicht ausdrücklich eingeschlossen sind.

Kühl- und Isoliercontainer

Geht es um temperaturgeführte Lagerung oder Fracht, sagen Sie genau, ob Sie eine laufende Kältemaschine oder nur eine isolierte Hülle brauchen. Ein betriebsfähiger Kühlcontainer und eine nicht betriebsfähige Einheit sind unterschiedliche Produkte mit sehr unterschiedlichen Preisen – und auf einem Foto sieht man den Unterschied nicht.

Fragen Sie bei betriebsfähigen Einheiten, welcher Prüfnachweis den Container begleitet. Ob es diese Unterlagen gibt, hängt von Einheit und Depot ab; bestätigt wird das im konkreten Angebot, nicht vorab versprochen. Spannung, Frequenz, Stecker und Genset für einen Kühlcontainer, der auf einer Farm oder in einem Packhaus laufen soll, behandelt der Ratgeber Kühlcontainer für den Export – gleichen Sie das mit dem Standort ab, bevor die Einheit verschifft wird.

Über den Äquator: Feuchtigkeit im geschlossenen Container

Jede Reise von Nordeuropa nach Südamerika führt aus gemäßigtem in tropisches Klima, und ein Stahlcontainer, der in einem kalten europäischen Hafen beladen wurde, erwärmt sich tagsüber und kühlt nachts ab – die ganze Überfahrt lang. Feuchtigkeit aus der Luft, aus der Ladung oder aus dem Holzboden schlägt sich an der Dachunterseite nieder und tropft auf alles, was darunter steht.

Für einen beladenen Container heißt das: trockene Verpackung und Trockenmittel von Anfang an. Soll er in feuchtem Küstenklima als Lager stehen, bestellen Sie Lüftung oder Dämmung gleich beim Kauf und nicht erst nach der ersten Regenzeit; die Möglichkeiten erklärt der Ratgeber Kondenswasser und Dämmung.

Einfuhrlizenzen: vor dem Kauf prüfen

Die Einfuhrregime unterscheiden sich auf dem Kontinent erheblich, und mehrere verlangen Genehmigungen, die vor der Verschiffung vorliegen müssen. Brasilien ist das deutlichste Beispiel: Die Einfuhr gebrauchter Waren unterliegt einer nicht automatischen Lizenzierung, und die Einfuhrlizenz muss genehmigt sein, bevor die Ware im Ausland verschifft wird. Gebrauchte Container gehören zu den zugelassenen Gebrauchtwaren, sofern sie als Ladeeinheit genutzt werden. Ein Container, der als Lager dienen oder umgebaut werden soll, gehört deshalb vor dem Kauf auf den Tisch Ihres Zollagenten (Despachante).

Nennen Sie Ihre Einfuhranforderungen schon in der Anfrage. Lizenzen und Zertifikate, die vor dem Auslaufen vorliegen müssen, lassen sich danach nicht mehr beschaffen.

Was das Zielland zum gebrauchten Container hinzufügt

Auf diesem Kontinent kann die Empfängerseite mehr kosten als der Container selbst. Regeln aus vier Märkten, die die Rechnung verändern, bevor die Einheit überhaupt entladen ist:

  • Brasilien — der Einfuhrzoll (II) wird auf den CIF-Wert erhoben, danach folgen IPI, PIS/COFINS und die ICMS der Bundesstaaten. Die meisten dieser Abgaben bauen aufeinander auf, die ICMS wird also auf eine Basis berechnet, die die übrigen bereits enthält. Lassen Sie Ihren Despachante die Kosten bis zum Einsatzort ermitteln, bevor Sie ein europäisches Angebot mit einem lokalen vergleichen.
  • Chile — der Zoll bewertet Gebrauchtwaren nach dem aktuellen Neuwert vergleichbarer Ware, abzüglich 10 % je Nutzungsjahr und höchstens 70 % insgesamt. Ein alter, günstig gekaufter Container wird also nicht zwingend nach seinem Rechnungspreis bewertet.
  • Kolumbien — Importeure müssen spätestens 48 Stunden vor Ankunft der Ware eine Vorabanmeldung abgeben (Dekret 659 von 2024), sonst drohen Bußgeld oder Beschlagnahme; bei einem Warenwert über 1.000 US-Dollar übernimmt ein Zollagent die Einfuhranmeldung. Die Daten des Konnossements müssen deshalb beim Agenten sein, solange das Schiff noch auf See ist.
  • Argentinien — hat sein Einfuhr-Meldesystem SEDI im Februar 2025 abgeschafft (Allgemeine Resolution 5651/2025 der ARCA), gut ein Jahr, nachdem SEDI das Lizenzregime SIRA abgelöst hatte. Die Regeln ändern sich hier schnell; lassen Sie sich den aktuellen Stand vom Zollagenten bestätigen, statt sich auf die letzte Sendung zu verlassen.

Wann der Kauf in Europa die falsche Lösung ist

Für einen einfachen Standardcontainer, der in Brasilien als Lager auf einem Gelände stehen soll, geht die Rechnung selten auf: Die brasilianische Lizenzierung lässt gebrauchte Container als Ladeeinheit zu und nicht als Lager, die Einfuhrabgaben bauen auf einem Wert auf, der die Seefracht schon enthält, und diese Fracht macht einen großen Teil dessen aus, was ein gebrauchter Container wert ist. Diesen Container kaufen Sie besser vor Ort.

Der Kauf in Europa lohnt sich für Ausrüstung, die vor Ort in Ihrem Zeitrahmen schwer zu bekommen ist – betriebsfähige Kühlcontainer, Flat Racks für Maschinen mit Übermaß – und für Container, die auf dem Weg europäische Ware transportieren.

Häufig angefragte Häfen in Südamerika

Atlantik- und Pazifikhäfen werden ab Nordeuropa von unterschiedlichen Diensten bedient. Ein Angebot „nach Südamerika“ ist deshalb erst möglich, wenn Küste und Hafen feststehen. Die Pazifikküste wird durch den Panamakanal erreicht, die Atlantikküste nicht.

  • Atlantikküste — Santos, Paranaguá, Rio Grande, Buenos Aires, Montevideo
  • Karibikküste — Cartagena, Barranquilla, Puerto Cabello
  • Pazifikküste — Callao, San Antonio, Valparaíso, Guayaquil

So wird eine Überseelieferung aufgebaut

Zwei Fragen, die oft vermischt werden: welchen Container Sie kaufen – und wie er den Hafen erreicht, den Sie benennen.

  1. Bestimmungsort

    Löschhafen oder Zielort im Landesinneren, dazu die Spezifikation.

  2. Abgangsdepot

    Ausgewählt nach dem, was sich zu diesem Hafen tatsächlich buchen lässt – nicht einfach nach dem nächstgelegenen Bestand.

  3. Verschiffung

    Seefracht nach vereinbarter Incoterms-Klausel; die Pflichten beider Seiten stehen vorher schriftlich fest.

  4. Angebot

    Container, Umschlag im Verschiffungshafen und Fracht bis zum vereinbarten Punkt; Kosten am Zielort werden ausgewiesen, nicht versteckt.

Einen Container kaufen und darin Ware verschiffen sind zwei Geschäfte

Sagen Sie uns, ob Sie den Container nur als Ausrüstung kaufen oder auf derselben Reise eigene Ware darin verschiffen. Die Beladung verändert die Zustandsanforderung, die Frage der CSC-Plakette und die Buchung – vor dem Angebot schnell geklärt, danach teuer.

Südamerika: gängige Containertypen

  • Kühlcontainer

    Kühlcontainer

    ca. 28,4 m³

    Isolierte Container mit integriertem Kälteaggregat für temperaturgeführte Ladung und stationäre Kühllagerung — 20 Fuß und 40 Fuß High Cube, funktionsfähig oder als NOR-Einheit.

  • Flat-Rack-Container

    Flat-Rack-Container

    Ein verstärkter Boden mit Stirnwänden, aber ohne Seitenwände und Dach — für schwere, breite oder überhohe Ladung, die in keinen geschlossenen Container passt.

  • 40-Fuß-High-Cube-Container

    40-Fuß-High-Cube-Container

    ca. 76,4 m³

    Der weltweit meistgehandelte Container: 12,19 m Länge, 2 698 mm Innenhöhe, 76,4 m³ — Standardwahl für Volumenfracht und Umbauten.

  • Spezialcontainer

    Kühlcontainer, Open Top, Open Side, Double Door, Flat Rack und Tankcontainer – kalkuliert nach Ihrem konkreten Bedarf.

    Spezialtypen

Neu oder gebraucht

Entscheidend ist, was der Container nach der Ankunft leisten muss.

  • Neu / One-Trip

    • Die Optik zählt
    • Langfristige Nutzung
    • Umbau oder Modifikation
    • Junges Baujahr gewünscht
    Neue Container ansehen

Was ein Überseeangebot bestimmt

Vier Größen tragen den Großteil der Kosten – und fast das gesamte Risiko einer Überraschung.

  • Löschhafen

    Bestimmt Route, Abfahrtsoptionen und einen großen Teil der Frachtkosten.

  • Incoterms

    Wo unsere Verantwortung endet und Ihre beginnt – einschließlich der Frage, wer das Handling am Zielort zahlt.

  • Kosten am Zielort

    Terminal Handling, Dokumentation und lokale Gebühren im Löschhafen, vorab ausgewiesen.

  • Nachlauf

    Der Weitertransport ab Hafen ist meist eine eigene Leistung und wird, wo er sich organisieren lässt, gesondert angeboten.

Weltweite Lieferung

Europäische Containerhäfen

Hier konzentriert sich Containerausrüstung in Nordeuropa. Die Nennung eines Hafens bedeutet nicht, dass wir dort Bestand halten oder tätig sind.

Lieferung ab Hafen
  • Hamburg
  • Rotterdam
  • Antwerpen

Wo der Hafen in der Kette liegt

  1. Abgangsdepot
  2. Straße oder Terminalumfuhr
  3. Verschiffungshafen
  4. Seefracht
  5. Bestimmungsort

Was wir für ein Angebot brauchen

Was noch offen ist, kann als vorläufig markiert werden.

Container

  • 20 Fuß, 40 Fuß, High Cube oder Spezialtyp
  • Neu / One-Trip oder gebraucht

Stückzahl

  • Einzelstück, Posten oder Projekt

Bestimmungsort

  • Löschhafen
  • Zielort im Landesinneren, falls zutreffend

Konditionen

  • Gewünschte Incoterms-Klausel
  • Wer am Zielort verzollt
  • Trägt der Container auf der Reise Ware?

Kaufmännisches

  • Firmenname
  • Erforderliche Importdokumente
  • Terminvorgaben
Preis bis Bestimmungshafen anfragen

Häufige Fragen

Liefern Sie Kühlcontainer nach Südamerika?
Ja, sowohl betriebsfähige Kühlcontainer als auch nicht betriebsfähige Isoliercontainer. Geben Sie in der Anfrage an, welche Variante Sie brauchen – der Preisunterschied ist sehr groß.
Darf ein gebrauchter Container nach Brasilien eingeführt werden?
Gebrauchte Waren brauchen eine nicht automatische Einfuhrlizenz, die vor der Verschiffung genehmigt sein muss. Gebrauchte Container sind zugelassen, sofern sie als Ladeeinheit dienen. Soll der Container lagern oder umgebaut werden, lassen Sie die Lage vor dem Kauf von Ihrem Despachante bestätigen.
Welche Incoterms bieten Sie für Südamerika an?
In der Regel EXW, FCA, CPT oder CIP – je nachdem, wie viel der Beförderung wir organisieren sollen (bei Übergabe am Containerterminal ersetzen sie FOB, CFR und CIF, die für an Bord verladene Ware gedacht sind). Das Angebot hält fest, welche Kosten bei welcher Partei liegen, statt es offenzulassen.
Wie bewertet der chilenische Zoll einen gebrauchten Container?
Nach dem aktuellen Neuwert vergleichbarer Ware, abzüglich 10 % je Nutzungsjahr und höchstens 70 % insgesamt – nicht einfach nach dem Rechnungspreis. Lassen Sie sich den Wert von Ihrem Zollagenten bestätigen, bevor Sie Angebote vergleichen.
Lohnt sich ein Container aus Europa als Lager in Südamerika?
Für einen Standardcontainer meist nicht. Fracht und Einfuhrabgaben machen einen großen Teil des Werts eines gebrauchten Containers aus, und Brasilien lässt gebrauchte Container als Ladeeinheit zu. Europa lohnt sich für betriebsfähige Kühlcontainer, Flat Racks und Container, die unterwegs europäische Ware tragen.
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