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CONTAINERPARK

Region

Seecontainer für Käufer in Nordamerika

Container ab europäischen Depots in Häfen der USA, Kanadas und Mexikos – meist Spezialausrüstung oder Container, die mit europäischer Ware verschifft werden.

  • Neu & gebraucht
  • Einzelstücke & Posten
  • Benannter Bestimmungshafen
  • Preis frei Lieferadresse
Mehrfach gestapelte Seecontainer verschiedener Reedereien auf einem Containerterminal

Nordamerika hat einen großen eigenen Containermarkt, ein Kauf in Europa muss sich dort also rechtfertigen. Wo er das tut, gibt es meist einen von zwei Gründen: Die Ausrüstung ist speziell und hier sofort verfügbar – oder der Container wird gekauft, um europäische Ware zu transportieren, und reist als Shipper-Owned Container.

Die Spezifikationstabellen auf dieser Website lassen sich zwischen metrischen und imperialen Einheiten umschalten, denn eine Tabelle nur in Millimetern hilft einem Käufer nicht, der in Fuß und Zoll rechnet.

Wo europäische Ware wettbewerbsfähig ist

  • SOC-Sendungen — Sie kaufen den Container, um europäische Ware darin zu verschiffen; der Kauf gehört an den Ursprung.
  • Spezialausrüstung — Flat Racks, Open-Top-, Kühl- und Tankcontainer, die in Europa in Ihrem Zeitrahmen verfügbar sind.
  • Projektsendungen — Ausrüstung, die zusammen mit europäischen Maschinen beschafft und als eine Sendung bewegt wird.
  • Postenkäufe von Händlern — wenn Verfügbarkeit und Preise nach Zustandsklasse in Europa gegenüber dem heimischen Bestand attraktiv sind.

Meldungen für USA und Kanada vor der Verladung

Beladene Seefrachtsendungen in die USA brauchen ein Importer Security Filing („10+2“). Der Importeur – in der Regel über einen Zollbroker – muss es spätestens 24 Stunden vor der Verladung auf das Schiff in Europa bei der US-Zollbehörde CBP einreichen. Der Broker muss also feststehen, bevor die Buchung abgeschlossen ist, nicht erst nach dem Auslaufen.

Auch der Container selbst hat einen Zollstatus. Nach 19 CFR 10.41a werden Container im internationalen Verkehr ohne förmliche Zollanmeldung freigegeben; ein ausländischer Container, der diesem Verkehr entzogen wird – etwa weil er als Lager, Baustellenbüro oder Umbauobjekt in den USA bleibt –, wird anmelde- und gegebenenfalls zollpflichtig. Klären Sie diese Anmeldung vor dem Kauf mit Ihrem Broker. Die Einzelheiten für die USA – warum ein leerer Container kein ISF braucht, die Tarifposition und die Einfuhrgebühren – stehen auf der Seite Container in die USA.

Kanada verlangt eine eigene Vorabmeldung: Bei Seefracht, die nicht aus den USA kommt, müssen die Frachtdaten des Carriers und gegebenenfalls die House Bills 24 Stunden vor der Verladung bei der kanadischen Grenzbehörde CBSA vorliegen. Die Freigabe im Hafen übernimmt der Broker des Importeurs.

Kanada: ausländische Container und die 365-Tage-Frist

Kanada lässt ausländische Container, die im internationalen gewerblichen Verkehr eingesetzt werden, nach Tarifposition 9801.10.20 zollfrei ein; die Bedingungen stehen im CBSA-Memorandum D3-1-5. Der Container muss innerhalb von 365 Tagen nach der Einfuhr wieder ausgeführt werden und darf innerhalb Kanadas nur eine einzige Punkt-zu-Punkt-Beförderung übernehmen, und zwar unmittelbar vor oder nach seinem internationalen Einsatz. Wird er diesem Einsatz entzogen oder überschreitet er diese Grenzen, ist er nach dem Customs Act abzurechnen.

Ein Container, der in Kanada bleiben soll – als Lager, Baustellenbüro oder Umbauobjekt –, ist deshalb von Anfang an eine anzumeldende Einfuhr und kein Container, den man stillschweigend stehen lässt. Das importierende Unternehmen braucht eine Business Number der Canada Revenue Agency mit einem Import-Export-Programmkonto und eine Registrierung im CARM Client Portal der CBSA; wer die Freigabe vor Zahlung (Release Prior to Payment) nutzen will, muss zudem eine Sicherheit stellen. Ein Broker kann die Anmeldung übernehmen, verantwortlich für Abrechnung, Zölle und Steuern bleibt aber der Importeur.

Mexiko: eigene Häfen und das Importeursregister

Mexiko muss nicht über die USA angefahren werden. Veracruz und Altamira liegen am Golf von Mexiko und damit auf der Atlantikseite, Manzanillo und Lázaro Cárdenas am Pazifik – wie überall bestimmt der benannte Hafen die Route.

Jeder Importeur muss im Padrón de Importadores eingetragen sein, dem amtlichen Importeursregister des mexikanischen Finanzministeriums; für mehrere Hundert gelistete Waren – darunter Textilien, Chemikalien und Elektronik – kommt eine Branchenregistrierung hinzu. Angemeldet wird die Einfuhr mit einem Pedimento, in der Regel über einen lizenzierten Zollagenten (Agente Aduanal), zusammen mit einer Handelsrechnung auf Spanisch und dem Konnossement. Nennen Sie uns in der Anfrage den Importeur, damit die Rechnung auf eine registrierte Partei ausgestellt wird.

Maße in Fuß und Zoll

Ein 40-Fuß-High-Cube ist außen 40 ft lang, 8 ft breit und 9 ft 6 in hoch, bei 2 698 mm – 8 ft 10 in – Innenhöhe und rund 2 700 Kubikfuß Volumen. Mit dem Einheitenschalter auf jeder Containerseite lesen Sie alle Werte in Fuß, Zoll, Pfund und Kubikfuß.

Häufig angefragte Häfen in Nordamerika

  • US-Ostküste — New York/New Jersey, Norfolk, Savannah, Charleston
  • US-Golfküste und Westküste — Houston, New Orleans, Los Angeles/Long Beach, Oakland
  • Kanada — Montreal, Halifax, Vancouver
  • Mexiko — Veracruz und Altamira am Golf, Manzanillo und Lázaro Cárdenas am Pazifik

So wird eine Überseelieferung aufgebaut

Zwei Fragen, die oft vermischt werden: welchen Container Sie kaufen – und wie er den Hafen erreicht, den Sie benennen.

  1. Bestimmungsort

    Löschhafen oder Zielort im Landesinneren, dazu die Spezifikation.

  2. Abgangsdepot

    Ausgewählt nach dem, was sich zu diesem Hafen tatsächlich buchen lässt – nicht einfach nach dem nächstgelegenen Bestand.

  3. Verschiffung

    Seefracht nach vereinbarter Incoterms-Klausel; die Pflichten beider Seiten stehen vorher schriftlich fest.

  4. Angebot

    Container, Umschlag im Verschiffungshafen und Fracht bis zum vereinbarten Punkt; Kosten am Zielort werden ausgewiesen, nicht versteckt.

Einen Container kaufen und darin Ware verschiffen sind zwei Geschäfte

Sagen Sie uns, ob Sie den Container nur als Ausrüstung kaufen oder auf derselben Reise eigene Ware darin verschiffen. Die Beladung verändert die Zustandsanforderung, die Frage der CSC-Plakette und die Buchung – vor dem Angebot schnell geklärt, danach teuer.

Nordamerika: gängige Containertypen

  • 40-Fuß-High-Cube-Container

    40-Fuß-High-Cube-Container

    ca. 76,4 m³

    Der weltweit meistgehandelte Container: 12,19 m Länge, 2 698 mm Innenhöhe, 76,4 m³ — Standardwahl für Volumenfracht und Umbauten.

  • Open-Top-Container

    Open-Top-Container

    ca. 32,5 m³

    Seecontainer mit Standardwänden, abnehmbarem Planendach und ausschwenkbarem Türträger — für Ladung, die per Kran von oben kommt oder für einen geschlossenen Container zu hoch ist.

  • Tankcontainer

    Tankcontainer

    Ein Druckbehälter aus Edelstahl in einem 20-Fuß-ISO-Rahmen, üblicherweise 21 000 bis 26 000 Liter, für Flüssigkeiten in loser Schüttung.

  • Spezialcontainer

    Kühlcontainer, Open Top, Open Side, Double Door, Flat Rack und Tankcontainer – kalkuliert nach Ihrem konkreten Bedarf.

    Spezialtypen

Neu oder gebraucht

Entscheidend ist, was der Container nach der Ankunft leisten muss.

  • Neu / One-Trip

    • Die Optik zählt
    • Langfristige Nutzung
    • Umbau oder Modifikation
    • Junges Baujahr gewünscht
    Neue Container ansehen

Was ein Überseeangebot bestimmt

Vier Größen tragen den Großteil der Kosten – und fast das gesamte Risiko einer Überraschung.

  • Löschhafen

    Bestimmt Route, Abfahrtsoptionen und einen großen Teil der Frachtkosten.

  • Incoterms

    Wo unsere Verantwortung endet und Ihre beginnt – einschließlich der Frage, wer das Handling am Zielort zahlt.

  • Kosten am Zielort

    Terminal Handling, Dokumentation und lokale Gebühren im Löschhafen, vorab ausgewiesen.

  • Nachlauf

    Der Weitertransport ab Hafen ist meist eine eigene Leistung und wird, wo er sich organisieren lässt, gesondert angeboten.

Weltweite Lieferung

Containerlieferung nach Ländern

Länderseiten für die Märkte, nach denen wir am häufigsten gefragt werden – jeweils mit dem, was dort tatsächlich anders ist.

Europäische Containerhäfen

Hier konzentriert sich Containerausrüstung in Nordeuropa. Die Nennung eines Hafens bedeutet nicht, dass wir dort Bestand halten oder tätig sind.

Lieferung ab Hafen
  • Hamburg
  • Bremerhaven
  • Rotterdam
  • Antwerpen

Wo der Hafen in der Kette liegt

  1. Abgangsdepot
  2. Straße oder Terminalumfuhr
  3. Verschiffungshafen
  4. Seefracht
  5. Bestimmungsort

Was wir für ein Angebot brauchen

Was noch offen ist, kann als vorläufig markiert werden.

Container

  • 20 Fuß, 40 Fuß, High Cube oder Spezialtyp
  • Neu / One-Trip oder gebraucht

Stückzahl

  • Einzelstück, Posten oder Projekt

Bestimmungsort

  • Löschhafen
  • Zielort im Landesinneren, falls zutreffend

Konditionen

  • Gewünschte Incoterms-Klausel
  • Wer am Zielort verzollt
  • Trägt der Container auf der Reise Ware?

Kaufmännisches

  • Firmenname
  • Erforderliche Importdokumente
  • Terminvorgaben
Preis bis Bestimmungshafen anfragen

Häufige Fragen

Warum sollte ein US-Käufer Container aus Deutschland kaufen?
Meist, weil der Container mit europäischer Ware beladen wird oder weil ein Spezialtyp hier schneller verfügbar ist als im heimischen Markt. Für einfache 20- und 40-Fuß-Standardcontainer, die in den USA eingesetzt werden, ist der Kauf vor Ort in der Regel die bessere Wahl.
Muss ein in Europa gekaufter Container in den USA verzollt werden?
Wenn er in den USA bleibt, ja. Container im internationalen Verkehr werden ohne Anmeldung freigegeben; wird einer diesem Verkehr entzogen – als Lager, Büro oder Umbauobjekt –, ist er nach 19 CFR 10.41a anzumelden und gegebenenfalls zu verzollen. Die Anmeldung übernimmt Ihr Zollbroker.
Gibt es die Maße auch in Fuß und Zoll?
Ja. Jede Spezifikationstabelle auf dieser Website lässt sich zwischen metrischen und imperialen Einheiten umschalten.
Darf ein ausländischer Container nach der Lieferung in Kanada bleiben?
Nur in Grenzen. Nach Tarifposition 9801.10.20 muss ein ausländischer Container innerhalb von 365 Tagen ausgeführt werden und darf in Kanada nur eine Punkt-zu-Punkt-Fahrt machen. Bleibt er als Lager oder Umbauobjekt, ist er nach dem Customs Act abzurechnen – klären Sie das mit Ihrem Broker, bevor die Einheit ankommt.
Liefern Sie Container nach Mexiko?
Ja, kalkuliert bis zu einem benannten mexikanischen Hafen nach vereinbarten Incoterms. Der Importeur muss im Padrón de Importadores eingetragen sein, und das Pedimento reicht in der Regel ein Agente Aduanal ein. Nennen Sie deshalb in der Anfrage den Importeur.
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