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Beim Abladen wird der Container zu Ihrem Container — und meist geht in diesem Moment auch die Verantwortung auf Sie über. Fast alles, was dabei schiefgeht, wurde schon Tage vorher entschieden: als niemand den Stellplatz vorbereitet hat.
Das sollte bereit sein.
Stellplatz vorbereiten
Ein Container gehört auf vier ebene Auflagepunkte unter den Eckbeschlägen — Betonplatten, Bahnschwellen oder Stahlplatten. Kein durchgehendes Bett und nicht direkt auf weichen Boden.
Dafür gibt es zwei Gründe. Luft, die unter dem Container zirkuliert, lässt die Konstruktion abtrocknen — der wichtigste Einzelfaktor für seine Lebensdauer. Und ein Container, der nicht eben steht, verzieht sich; dann schließen die Türen nicht mehr sauber. Richten Sie die vier Ecken auf wenige Millimeter genau aus. Welche Unterlage bei längerer Standzeit sinnvoll ist, vergleicht Container-Fundament.
Türrichtung festlegen, bevor der Lkw kommt
In welche Richtung zeigen die Türen? Das klingt banal und wird trotzdem am häufigsten vergessen. Die Türen brauchen etwa 2,5 m freien Schwenkbereich, sollten in der Regel von der Wetterseite abgewandt sein, und einen Container nachträglich zu drehen, bedeutet einen zweiten Hub mit zweiten Kosten.
Bei einem Open-Side-Container ist das noch wichtiger, weil die Seitenöffnung zur Arbeitsfläche zeigen muss.
Container selbst abladen: Stapler oder Kran vor Ort
Kommt der Container auf einem Standardchassis ohne Entladetechnik, ist das Abladen Ihre Aufgabe. Dann handelt es sich um einen ganz normalen Hebevorgang: Kran oder Gabelstapler müssen für das Gewicht des Containers bei der jeweiligen Ausladung ausgelegt sein, das Anschlagmittel muss zu den Eckbeschlägen oder Staplertaschen passen, und der Bediener muss dafür qualifiziert sein. 40-Fuß-Container haben keine Staplertaschen.
Ist auch nur einer dieser Punkte unsicher, bestellen Sie besser eine Lieferung mit Kran-Lkw. Sie kostet mehr als ein Chassis, aber weit weniger als ein abgestürzter Container. Die Verfahren im Überblick: Container-Lieferung.
Am Liefertag
- Eine Person vor Ort, die die Platzierung anweisen und den Empfang quittieren darf
- Die Zufahrt frei — Autos weggefahren, Tore aufgeschlossen, tief hängende Äste zurückgeschnitten
- Der Stellplatz frei und die Auflagepunkte bereits ausgelegt
- Den Untergrund ehrlich eingeschätzt; im Zweifel die Zufahrt mit Platten auslegen
- Unbeteiligte aus dem Arbeitsbereich fernhalten, solange der Container abgesetzt wird
Container vor der Unterschrift prüfen
Jeden Punkt im Detail erklärt die Checkliste zur Containerprüfung.
- Die Containernummer an der Einheit stimmt mit den Papieren überein — siehe Containernummer und ISO-Code
- Beide Türflügel öffnen, schließen und verriegeln, die Türdichtungen sind intakt
- Bei geschlossenen Türen fällt innen kein Tageslicht ein, Dach und Wände haben keine Löcher
- Der Boden ist fest, ohne weiche oder aufgequollene Stellen
- Bei Cargo Worthy ist die CSC-Plakette vorhanden
- Sichtbare Schäden stehen auf dem Lieferschein, bevor Sie unterschreiben
Ware aus dem Container entladen
Eine andere Frage, die man sauber trennen sollte. Ware wird durch die Türen mit Gabelstapler oder Hubwagen entladen. Dafür muss der Container auf Arbeitshöhe stehen oder eine Rampe vorhanden sein, und der Boden muss das Gerät tragen.
Ein 28 mm starker Sperrholz-Containerboden ist für einen beladenen Gabelstapler ausgelegt — der Untergrund, über den der Stapler heranfährt, meist nicht. Planen Sie die Anfahrt, nicht nur den Container.