20-Fuß-Container
ca. 33,2 m³
Der Standard-ISO-Container mit 6,06 m Außenlänge: 33,2 m³ Volumen, bis zu 28 t Zuladung — weltweit die am leichtesten transportierbare Größe.
Europa
Eine Straßenlieferung über eine Zollgrenze: Ausfuhranmeldung auf EU-Seite, Einfuhranmeldung und Einfuhrsteuer auf Schweizer Seite, Schweizer Lkw-Regeln bis zum Aufstellort.

Die Schweiz ist das einzige Ziel in dieser Gruppe außerhalb der EU-Zollunion. Ein Container, der dorthin geliefert wird, ist eine Ausfuhr aus der EU und eine Einfuhr in die Schweiz — mit je einer Zollanmeldung auf beiden Seiten der Grenze und Schweizer Einfuhrsteuer bei der Einfuhr. Zoll fällt auf den Container selbst nicht an: Die Schweiz hat ihre Industriezölle zum 1. Januar 2024 aufgehoben.
Die Verkehrsregeln sind strenger als in den Nachbarländern. Schwere Güterfahrzeuge dürfen nachts und sonntags nicht fahren, auf jeden in der Schweiz gefahrenen Kilometer wird die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe fällig, und ein in der EU zugelassener Lkw darf keine Güter zwischen zwei Schweizer Adressen befördern.
Die Einfuhrsteuer beträgt 8,1 % (Normalsatz) und wird auf den Kaufpreis zuzüglich aller Kosten bis zum Bestimmungsort in der Schweiz berechnet — Transport, Versicherung und Zollabwicklung eingeschlossen. Ein Angebot frei Lieferadresse ist damit praktisch auch die Grundlage der Einfuhrsteuer. Mehrwertsteuerpflichtige Schweizer Unternehmen können die bezahlte Einfuhrsteuer als Vorsteuer abziehen.
Geben Sie in der Anfrage an, wer als Importeur auftritt und wer die Schweizer Verzollung übernimmt: Ihr eigener Spediteur oder eine zusammen mit der Lieferung organisierte Verzollung. Nennen Sie die MWST-Nummer in Schweizer Schreibweise, CHE-123.456.789 MWST. Wenn Sie regelmäßig importieren, prüfen Sie Ihr ZAZ-Konto — es wird mit Passar durch eine Geschäftspartner-ID (GP-ID) aus dem ePortal des Bundes abgelöst.
Ein Kühlcontainer wird wie jeder andere Container angemeldet und besteuert — kein Zoll, Einfuhrsteuer auf den Lieferwert. Zwischen einer Einheit mit funktionsfähigem Aggregat und einer NOR-Einheit liegt jedoch ein erheblicher Preisunterschied, und nach dem angemeldeten Wert richtet sich die Steuer. Legen Sie vor dem Angebot fest, was Sie brauchen, und klären Sie für eine funktionsfähige Einheit den Drehstromanschluss am Standort.
Soll der Container dauerhaft stehen: Nach dem Raumplanungsgesetz des Bundes dürfen Bauten und Anlagen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet werden, das Verfahren regelt der Kanton. Ob ein aufgestellter Container darunter fällt, wird vor Ort entschieden — fragen Sie bei der Gemeinde nach, bevor er geliefert wird.
Container und Transport werden als eine Bewegung kalkuliert – ausgehend von dem Ort, an dem die Einheit am Ende stehen soll.
Postleitzahl und Spezifikation. Keine andere Angabe beeinflusst den Preis so stark wie die Postleitzahl.
Ausgewählt nach dem niedrigsten Preis frei Lieferadresse, nicht nach dem niedrigsten Depotpreis.
Richtet sich danach, was der Aufstellort tatsächlich zulässt.
Ein Gesamtpreis frei Lieferadresse, mit klar benannten Leistungen und Ausschlüssen.
Eine preiswertere Einheit aus einem weiter entfernten Depot kostet nach dem Straßentransport oft mehr. Deshalb wählen wir das Depot passend zu Ihrer Adresse und kalkulieren standardmäßig frei Lieferadresse statt ab Depot.
Entscheidend ist, was der Container nach der Ankunft leisten muss.
Die letzten hundert Meter bestimmen das Fahrzeug – und das Fahrzeug einen spürbaren Teil des Preises.
Erreicht ein Sattelzug den Stellplatz? Tor- und Straßenbreite sowie Gewichts- oder Höhenbeschränkungen auf dem Weg.
Ein Kipp-Lkw braucht hinter sich etwa noch einmal die eigene Länge, damit der Container abgleiten kann.
Abkippen, Kran-Lkw oder eigenes Hebegerät vor Ort – die größte einzelne Variable im Preis.
Eben, fest und tragfähig für die Eckpunktlasten. Weicher oder abschüssiger Boden macht aus einer Lieferung eine Fehlanfahrt.
Was noch offen ist, kann als vorläufig markiert werden – eine grobe Stückzahl hilft mehr als ein leeres Feld.