20-Fuß-Container
ca. 33,2 m³
Der Standard-ISO-Container mit 6,06 m Außenlänge: 33,2 m³ Volumen, bis zu 28 t Zuladung — weltweit die am leichtesten transportierbare Größe.
Europa
Straßenlieferung in ganz Frankreich aus dem Benelux-Raum oder aus Deutschland — der Abgangsort richtet sich nach der Region, in die der Container geht.

Frankreich ist eine reine Straßenlieferung. Wegen der Entfernungen entscheidet der Abgangsort hier jedoch stärker über den Preis als in den meisten anderen Ländern: Für den Norden und den Großraum Paris ist ein Container aus dem Raum Antwerpen oder Rotterdam meist im Vorteil, für das Elsass, Lothringen und den Osten häufig ein deutscher Abgangsort. Für den Süden und die Mittelmeerküste ist die Strecke so lang, dass wir die Optionen vergleichen, statt eine davon vorauszusetzen.
Zollformalitäten fallen innerhalb der EU nicht an. Einplanen müssen Sie in Frankreich vor allem zwei Dinge: den Kalender — Fahrzeuge über 7,5 t stehen an jedem Wochenende und an Feiertagen still — und, wenn der Container dauerhaft stehen bleibt, das französische Baurecht.
Güterkraftfahrzeuge mit mehr als 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht — praktisch jedes Fahrzeug, das einen 20- oder 40-Fuß-Container transportiert — dürfen auf dem gesamten französischen Straßennetz von Samstag 22:00 Uhr bis Sonntag 22:00 Uhr nicht fahren, ebenso vom Vorabend eines Feiertags 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr am Feiertag. Grundlage ist der Erlass (arrêté) vom 16. April 2021.
Zusätzlich wird jedes Jahr ein Erlass mit ergänzenden Fahrverboten veröffentlicht. Für 2026 kommen fünf Sommersamstage hinzu — 11., 18. und 25. Juli sowie 1. und 8. August, jeweils 7:00 bis 19:00 Uhr auf dem nationalen Netz — außerdem einige Wintersamstage auf Strecken in Auvergne-Rhône-Alpes. Wochen mit dem 1. Mai, 8. Mai, 14. Juli, 15. August oder 11. November verlieren faktisch einen Liefertag. Nennen Sie uns deshalb besser ein Zeitfenster als ein einzelnes Datum, wenn die Baustelle oder das Gelände nur an bestimmten Tagen besetzt ist.
Ein Container, der nicht nur kurzzeitig auf einem Grundstück steht, wird in Frankreich in der Regel wie ein Bauwerk behandelt; welches Verfahren nötig ist, richtet sich nach der überbauten Fläche (emprise au sol). Außerhalb geschützter Bereiche gilt: bis 5 m² verfahrensfrei, über 5 m² bis 20 m² Bauanzeige (déclaration préalable), über 20 m² Baugenehmigung (permis de construire). In geschützten Bereichen, etwa im Umfeld von Baudenkmälern, ist die déclaration préalable schon ab dem ersten Quadratmeter erforderlich. Im Regelfall sind Aufstellungen von höchstens drei Monaten nach Artikel R*421-5 verfahrensfrei.
Bezogen auf die Grundfläche belegt ein 10-Fuß-Container rund 7,3 m² und ein 20-Fuß-Container rund 14,8 m² — beide fallen in den Bereich der déclaration préalable. Ein 40-Fuß-Container belegt rund 29,7 m² und braucht im Regelfall einen permis de construire. Der örtliche Bebauungsplan (PLU) kann zusätzliche Vorgaben zu Gestaltung und Grenzabständen machen. Klären Sie das mit der Mairie vor dem Liefertermin, nicht danach.
Eine innergemeinschaftliche Lieferung an ein Unternehmen wird nur gegen eine gültige USt-IdNr. des Käufers ohne Umsatzsteuer fakturiert; der Käufer versteuert den Erwerb dann in Frankreich. Die französische Nummer (numéro de TVA intracommunautaire) besteht aus FR, einem zweistelligen Prüfschlüssel und der neunstelligen SIREN. SIREN oder SIRET allein sind keine USt-IdNr. und lassen sich in VIES nicht bestätigen. Ohne gültige Nummer ist keine steuerfreie Rechnung möglich.
Wenn der Container mit dem Stapler von der Seite beladen werden soll — Langgut, Regalware, landwirtschaftliches Gerät —, lohnt ein Preisvergleich mit einem Open-Side-Container. Eine durchgehende Seitenöffnung verändert den Nutzen eines Containers stärker als jeder Größensprung.
Container und Transport werden als eine Bewegung kalkuliert – ausgehend von dem Ort, an dem die Einheit am Ende stehen soll.
Postleitzahl und Spezifikation. Keine andere Angabe beeinflusst den Preis so stark wie die Postleitzahl.
Ausgewählt nach dem niedrigsten Preis frei Lieferadresse, nicht nach dem niedrigsten Depotpreis.
Richtet sich danach, was der Aufstellort tatsächlich zulässt.
Ein Gesamtpreis frei Lieferadresse, mit klar benannten Leistungen und Ausschlüssen.
Eine preiswertere Einheit aus einem weiter entfernten Depot kostet nach dem Straßentransport oft mehr. Deshalb wählen wir das Depot passend zu Ihrer Adresse und kalkulieren standardmäßig frei Lieferadresse statt ab Depot.
Entscheidend ist, was der Container nach der Ankunft leisten muss.
Die letzten hundert Meter bestimmen das Fahrzeug – und das Fahrzeug einen spürbaren Teil des Preises.
Erreicht ein Sattelzug den Stellplatz? Tor- und Straßenbreite sowie Gewichts- oder Höhenbeschränkungen auf dem Weg.
Ein Kipp-Lkw braucht hinter sich etwa noch einmal die eigene Länge, damit der Container abgleiten kann.
Abkippen, Kran-Lkw oder eigenes Hebegerät vor Ort – die größte einzelne Variable im Preis.
Eben, fest und tragfähig für die Eckpunktlasten. Weicher oder abschüssiger Boden macht aus einer Lieferung eine Fehlanfahrt.
Was noch offen ist, kann als vorläufig markiert werden – eine grobe Stückzahl hilft mehr als ein leeres Feld.